Der 8. Mai muss Feiertag sein!

8. Januar 2021

Unsere Kreuze haben keine Haken!

28. Februar 2021

Am 14. März ist Kommunalwahl. Wählen Sie die Demokratie!

Alle Bürger*innen im Landkreis Main-Kinzig wählen Ihre Parlamentsvertreter*innen für den Main-Kinziger Kreistag und in den Städten und Gemeinden im Landkreis.
Sie haben die Wahl!
Unsere eindringliche Bitte an Sie: Entscheiden Sie sich unbedingt für eine der demokratischen Parteien auf dem Wahlzettel!
Geben Sie rechten Populisten*innen und Feind*innen unserer demokratischen Grundordnung keine Stimme!
Sagen Sie ‚NEIN‘ zu Versuchen rechtsextremistischer Parteien und Wählergruppen, Sitze in den Parlamenten zu erobern!
Sagen Sie ‚NEIN‘ zu Parteien und Wählergruppen, die ihre Sitze im Parlament zur permanenten Aushöhlung unserer Demokratie und der Menschenrechte nutzen wollen!
Sagen Sie ‚Nein‘ zu den Ewiggestrigen, die mit einer Politik gegen eine aufgeklärte, moderne Gesellschaft keine Antworten für die großen Herausforderungen der Gegenwart und die wichtigen Weichenstellungen für die Zukunft haben!                                        
Die Unterzeichnenden unterstützen diesen Aufruf des Vereins VVN-BdA Main-Kinzig um mit Ihnen allen eine gute und demokratische Zukunft für unsere Gesellschaft zu sichern.Wir sehen, Demokratie ist eine dauerhafte, bleibende Aufgabe, der man sich in seinem Umfeld und insbesondere auch bei Wahlen immer wieder stellen muss.Diese Herausforderung muss und kann jede Generation immer wieder neu annehmen.    

Unsere Kinder und Enkel werden es uns in einer sicheren und friedlichen Zukunft danken.

attac Hanau, DGB-Jugend Region Osthessen, DGB-Region Osthessen, Die Grünen Main-Kinzig, Die Linke Main-Kinzig, Friedensplattform Hanau, GEW Main-Kinzig, IG Metall Hanau, Omas gegen Rechts Hanau und Main-Kinzig, Sinti-Union Hessen Ricardo Lenzi-Laubinger, SPD Main-Kinzig, ver.di Bezirk MainKinzig-Osthessen, Zimmerei Birk Büdingen, Heike Arnold, Barbara Birkle, Martin Birkle, Mia Blumör, Jochen Dohn, Steffen Etzel, Jens Feuerhack, Helge Fiz, Dagmar Gabel, Elke Hohmann, Horst Karl, Horst Koch-Panzner, Thomas Maurer, Andreas Müller, Günther Rohr, Annalena Schwab, Ilse Werder, Claudia Zervas-Winkler,

Als Kind im KZ-Theresienstadt Gespräch mit Edith Erbrich

17. Oktober 2020


26.10.2020, 18.30 Uhr, Kulturforum Hanau, Am Freiheitsplatz


Im Rahmen der Wochen gegen Faschismus und Rassismus der VVN-BdA in Hanau wird die Vorsitzende des Studienkreises Deutscher Widerstand, Frau Gudrun Schmidt mit Edith Erbrich ein Gespräch führen. Im Anschluss sind Fragen und Diskussion gewünscht.
Edith Erbrich, geborene Bär, kam 1937 in Frankfurt am Main als Tochter eines jüdischen Vaters und einer katholischen Mutter zur Welt. Ihre Schwester Hella war vier Jahre älter als sie. Im Jargon der Nazis galten die Kinder als „Mischlinge ersten Grades“ und bekamen die
damit verbundene Ausgrenzung überall zu spüren. Sie durften nicht zur Schule gehen und keine öffentlichen Luftschutzkeller aufsuchen, wenn die Bomben fielen. Die Mutter, Susanna Bär, wurde 1942 drei Wochen in
„Beugehaft“ genommen, weil sie für die Kinder Kleidung besorgen
wollte. Am 14. Februar 1945 wurde die damals siebenjährige Edith
mit ihrer Schwester und dem Vater Norbert in einem der letzten
Transporte von Frankfurt nach dem KZ-Theresienstadt deportiert. Der
Mutter wurde die Mitfahrt verweigert. Die Weiter-deportation
zum KZ- Auschwitz zur Vernichtung war bereits auf den 9.
Mai festgelegt, da befreite in der Nacht zum 8. Mai 1945 die russische Armee das KZ Theresienstadt. Vater und Töchter hatten überlebt.
Veranstalter:
DGB Region Südosthessen
IG Metall Hanau
Jüdisch-Chassidische Gemeinde Breslev
Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945
Volkshochschule Hanau
Mit Unterstützung des Bundesprogramms Demokratie Leben!
mach mit! DEMOKRATIE (ER) LEBEN IN HANAU

Workshop II „Handlungsoptionen gegen Rassismus im Alltag“

17. Oktober 2020

Samstag, 31.10.2020, 11.00 Uhr,
VHS Hanau, Ulanenplatz 4, Raum 105
Rassistische und demokratiefeindliche Aussagen werden salonfähiger in den Medien, an
Schulen und in der Öffentlichkeit. Inhalte und Argumentationen dieser Aussagen müssen
durchschaut werden, um dagegen wirken zu können. In dem Workshop „“ werden die
Strukturen von Alltagsrassismus in unserer heutigen Gesellschaft herausgearbeitet und
antirassistische Handlungsstrategien aufgezeigt.
Referent: Walid Malik, Bildungsstätte Anne Frank
Leitung: Niko Deeg, Jüdisch‐Chassidische Gemeinde Breslev
Der Workshop dauert ca. 5 Stunden. Teilnahme begrenzt! Anmeldung erbeten! Teilnahme nach Eingang der Anmeldung. Wird als Webinar durchgeführt, wenn die Pandemie es erfordert!
E‐Mail: mkk@vvn‐bda.de und VVN‐BdA Main‐Kinzig, Am Freiheitsplatz 6, 63450 Hanau
Mund/Nasenschutz mitbringen! Abstand halten! In die TN-Liste eintragen.
Veranstalter:
DGB‐Region Südosthessen
IG Metall Hanau
Jüdisch Chassidische Kultusgemeinde Breslev
Volkshochschule Hanau
VVN‐BdA Main‐Kinzig
Mit Unterstützung des Bundesprogramms Demokratie Leben!
mach mit! DEMOKRATIE (ER) LEBEN IN HANAU

„Ein fast unbekanntes Verbrechen“

18. September 2020

Demokratie braucht Erinnerung-Gegen das Vergessen!

„Ein fast unbekanntes Verbrechen“

19.10.2020, 18.30 Uhr, Kulturforum, Am Freiheitsplatz 18a, Hanau

Referent: Franz Coy, Historiker, Gelnhausen

Es jährt sich zum 75. Male der Tag des Todesmarsches der Gefangenen des

KZ-Katzbach/Adlerwerke durch den Main-Kinzig-Kreis. Es ist eines der letzten großen Verbrechen der Diktatur der Nationalsozialisten im Raum östlich von Frankfurt. Vom 24. März bis zum 29. März 1945 wurden Gefangene des KZ Katzbach auf einem Gewaltmarsch von Frankfurt nach Hünfeld getrieben. Die erschreckend hohe Zahl von mehr als 70 Toten bei etwa 350 Häftlingen ist die Bezeichnung Todesmarsch gerechtfertigt.

Etwa 1.600 Zwangsarbeiter (etwa 1.300 Polen, aus dem Warschauer Aufstand) waren in den Adlerwerken kaserniert, bewacht von SS- Mannschaften des Stammlagers KZ Natzweiler und Wachmannschaften der Adlerwerke. Sie wurden aus den KZ Auschwitz, KZ Buchenwald, KZ Dachau und KZ Sandhofen deportiert. Nach Todesmärschen und Reichsbahntransporten im März 1945 über die KZs Buchenwald und Flossenbürg nach Dachau und Bergen-Belsen, überlebten 1945 von anfänglich 1.600 nur noch 54.

Mitveranstalter:

Jüdisch-Chassidische Kultusgemeine Breslev

DGB-Region Südosthessen

FV für die Errichtung einer Gedenkstätte KZ-Katzbach in den Adlerwerken Frankfurt

IG Metall Hanau

Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945

VHS-Hanau

Anmeldung erbeten an: mkk@vvn-bda.de , c/o: DGB Region Südosthessen, Am Freiheitsplatz 6, 63450 Hanau. Wenn die Veranstaltung ausfallen muss, wird diese als Webinar angeboten!

V.i.S.d.P.: Horst Koch-Panzner, VVN-BdA Main-Kinzig, DGB-Haus am Freiheitsplatz, 63240 Hanau

Demokratie braucht Erinnerung – Gegen das Vergessen!

18. September 2020

Wochen gegen Faschismus und Rassismus der VVN-BdA Main-Kinzig in Kooperation mit dem DGB-Region Südosthessen, IG Metall Hanau-Fulda, Jüdisch-Chassidische Gemeinde Breslev, Studienkreis Deutscher Widerstand und VHS Hanau. Gefördert durch mach mit! DEMOKRATIER(ER)LEBEN in Hanau und Demokratie Leben! Bundesministerium für Familien, Senioren Frauen und Jugend.

  • 19.10.20, 18.30 Uhr, Der Lokalhistoriker Franz Coy referiert über „Ein fast unbekanntes Verbrechen“. 2020 jährt sich zum 75. Mal der Tag des Todesmarsches der Gefangenen des KZ-Katzbach/Adlerwerke durch den Main-Kinzig-Kreis. Etwa 350 Häftlinge dieses KZs wurden vom 24. bis 29. März 1945 auf einem Gewaltmarsch von Frankfurt nach Hünfeld getrieben und eine erschreckende Zahl von mehr als 70 Menschen dabei ermordet.
  • 26.10.20, 18.30 Uhr, Gespräch mit Edith Erbrich, als Kind Gefangene im KZ-Theresienstadt. Die Vorsitzende des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933-1945, Gudrun Schmidt, führt mit ihr ein Gespräch überihr Leben als „Mischling ersten Grades“, die damit verbundene Ausgrenzung als Kind in Frankfurt und ihre Deportation ins KZ Theresienstadt.
  • 31.10.20, 11.00 – 16.00 Uhr Workshop: Handlungsoptionen gegen Rassismus im Alltag. Referent: Walid Malik, er arbeitet auch für die Anne Frank Bildungsstätte. VHS Hanau, Ulanenplatz 4, Raum 105. Rassistische und demokratiefeindliche Aussagen werden salonfähiger in den Medien, an Schulen und in der Öffentlichkeit. Inhalte und Argumentationen dieser Aussagen müssen durchschaut werden, um dagegen wirken zu können. In dem Workshop „Handlungsoptionen gegen Alltagsrassismus“ werden die Strukturen von Alltagsrassismus in unserer heutigen Gesellschaft herausgearbeitet und antirassistische Handlungsstrategien aufgezeigt.
  • 09.11.2020, 18.30 Uhr, Vortrag „Extrem unbrauchbar-über Gleichsetzungen von links und rechts“, aus Edition Bildungsstätte Anne Frank mit Deborah Krieg, stv. Direktorin der Bildungsstätte Anne Frank. Rechtspopulistische Strömungen finden auf ihrem Feldzug gegen die Demokratie ein mächtiges begriffliches Mittel vor, welches ihnen die bürgerliche Mitte vorbereitet hat: Die Extremismustheorie.
  • 16.11.2020, 18.30 Uhr, Film „Nackt unter Wölfen“. „Er hat schon im Konzentrationslager Buchenwald/Weimar gewusst: Lieber Gott, wenn du mich hier rauslässt, dann muss ich die Geschichte dieses Kindes aufschreiben für die Jugend“, so erinnert sich Kiki Apitz, die Witwe des Schriftstellers Bruno Apitz. Im Frühjahr 1945 wird ein dreijähriger Junge in das KZ Buchenwald eingeschleust. Wenn die SS ihn findet, ist ihm der Tod ebenso gewiss wie seinen Beschützern. Gegen alle Vernunft verstecken zwei Häftlinge das Kind, obwohl sie damit die Vorbereitungen des illegalen Lagerkomitees für einen Aufstand gefährden. Das Überleben des Jungen wird zum Sinnbild für den Überlebenswillen der Häftlinge.

Anmeldung erbeten, unter mkk@vvn-bda.de und DGB-Region Südosthessen, Am Freiheitsplatz 6, 63450 Hanau.

Sollte die Corona-Pandemie sich wieder ausweiten, werden die Veranstaltungen als Webinar durchgeführt.

V.i.S.d.P.:  Horst Koch-Panzner, VVN-BdA Main-Kinzig, Am Freiheitsplatz 6, 63450 Hanau

Gedenken am 08. Mai 2020 am Mahnmal in der Martin-Luther-Anlage

10. Mai 2020

Die DIDF und DIDI Jugend Hanau, Fridays for Future Hanau und die VVN-BdA begingen unter den Corona-Auflagen das Gedenken an den Tag der Befreiung 08. Mai 1945 vor dem Mahnmal in der Martin-Luther Anlage. Die Veranstaltung wurde eröffnet von Horst Koch-Panzner mit einem Gedenken am Mahnmal. Durch die Gedenkveranstaltung führte Tobias Huth, DGB. Die Redner waren Eren Okcu, DIDF; Frederik, Fridays for Future; Horst Koch-Panzner, VVN-BdA und Tobias Huth, DGB. Ein Grußwort sprach die Landtagsabgeordnete Saadet Sönmes von der Partei Die Linke.

 

 

   

Der 8. Mai muss Feiertag werden! Petition unterschreiben!

12. April 2020

https://www.change.org/8Mai

„VVN-BdA muss gemeinnützig bleiben“

18. März 2020

Liebe Antifaschist*innen,
liebe Kamerad*innen,
liebe Freund*innen,
in dieser schweren Zeit in der Solidarität nötig ist. Persönliche Kontakte mit mehreren Personen vermieden werden sollte, müssen soziale Kontakte auf anderen Wegen und Kanälen aufgebaut werden. Somit bitten wir euch, die Zeit zu nutzen, um politische Themen zu gestalten oder ihnen neuen Schwung zu verleihen.
Ihr habt in vielfacherweise die Solidarität mit der VVN-BdA
gezeigt. Deshalb bitten wir euch, mit dafür zu sorgen, dass die
Petition „VVN-BdA muss gemeinnützig bleiben“ von weiteren Menschen unterstützt wird. Unser Ziel ist es, bis zum 8. Mai 50.000 Unterschriften unter dieser Petition zu erhalten. Bitte schickt diesen Aufruf an die Grundeinheiten und weiteren Gliederungen eurer Partei. Wir würden uns sehr freuen, wenn dieser Appell dazu führt, dass die Anzahl der Unterstützer der Petition nun deutlich wächst.

https://www.openpetition.de/petition/online/die-vvn-bda-muss-gemeinnuetzig-bleiben

Danke für eure Solidarität.

Bleibt gesund

 

 

 

 

 

 

Internationalen Wochen Gegen Rassismus Hanau 2020

19. Februar 2020

09.03.2020, 19.00 Uhr, Kulturforum, Am Freiheitsplatz

Eröffnung der Ausstellung „Kinder im KZ-Theresienstadt“ –Zeichnungen, Bilder, Texte

Etwa l0.000 Kinder wurden von den Nazis in das KZ Theresienstadt verschleppt. Es galt als „Vorzeige-Lager“, in dem die Gefangenen – jüdische Männer, Frauen und Kinder – keine Not zu leiden hätten. Das Gegenteil war der Fall. Die Lebensbedingungen waren unmenschlich; viele Häftlinge wurden von hier aus in die Vernichtungslager transportiert. Von diesem Leid geben die Zeugnisse von Kindern einen besonders lebhaften Eindruck. Die Ausstellung des Studienkreis Deutscher Widerstand 1933 – 1945 erinnert an die Schicksale der deportierten Kinder, die aus jüdischen Gemeinden in Böhmen und Mähren, aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Polen und Dänemark stammten. Die meisten wurden in Auschwitz ermordet.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen in Theresienstadt angefertigte Zeichnungen, Gedichte und Texte von Kindern über das Leben und Leiden im KZ.
Zwei Eingangstafeln beschäftigen sich mit den Orten Theresienstadt und Auschwitz.

Begrüßung: Horst Koch-Panzner, VVN-BdA Main-Kinzig
Grußwort: Monika Kühn-Bousonville, Stadt Hanau
Grußwort: Kathrin Harth, DGB-Region Südosthessen
Einführung: Gudrun Schmidt, Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945

Veranstalter:
Frauenbüro der Stadt Hanau
DGB-Region Südosthessen
Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945
VVN-BdA Main-Kinzig

16.03.2020, 19.00 Uhr, DGB-Haus Hanau, Am Freiheitsplatz

Gespräch mit Edith Erbrich, der als Kind Gefangenen im KZ-Theresienstadt

Die Vorsitzende des Studienkreises Deutscher Widerstand, Frau Gudrun Schmidt wird mit Edith Erbrich ein Gespräch führen. Im Anschluss sind Fragen und Diskussion gewünscht.

Veranstalter:
DGB Region Südosthessen
Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945
VVN-BdA Main-Kinzig

 

21.03.2020, 11.00 Uhr, VHS Hanau, Ulanenplatz

Stammtischkämpferausbildung

Wir alle kennen das: In Diskussionen mit Arbeitskolleg*innen oder beim Grillen mit dem Sportverein fallen Sprüche, die uns die Sprache verschlagen.
Später ärgern wir uns, denken, da hätten wir gerne den Mund aufgemacht. Aus diesem Grund wollen wir Menschen darin bestärken, die Schrecksekunde zu überwinden und deutlich zu machen: Das nehmen wir nicht länger hin!
Stammtisch ist überall: An der Kasse des Bio-Supermarktes, in der Bahn oder in der Uni-Lerngruppe. Aber: Wir sind auch überall und können durch Widerspruch ein Zeichen setzen, unser Umfeld beeinflussen und Unentschlossenen ein Beispiel geben. Wir, die „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschisten (VVN-BdA)“, wollen rassistischen und rechten Parolen etwas entgegensetzen.
In den Stammtischkämpfer*innen-Seminaren werden wir Strategien aufzeigen, die uns ermöglichen, den Parolen der Rechtsradikalen und Rechtsextremisten und ihrer Anhänger*innen entgegen zu halten. Wir werden gängige rechte Positionen untersuchen und üben, Hemmschwellen abzubauen, damit wir in Zukunft öfter und gezielter kontern können.

Veranstalter:
VHS Hanau
DGB Region Südosthessen
VVN-BdA Main-Kinzig

 

24.03.2020, 19.00 Uhr, DGB-Haus Hanau, 5. Etage

„Ein fast unbekanntes Verbrechen“

Es jährt sich zum 75. Male der Tag des Todesmarsches der Gefangenen des KZ-Katzbach/Adlewerke durch den Main-Kinzig-Kreis. Es ist eines der letzten großen Verbrechens der Diktatur der Nationalsozialisten im Raum östlich von Frankfurt. Vom 24. März bis zum 29. März 1945 wurden Gefangene des KZ Katzbach auf einem Gewaltmarsch von Frankfurt nach Hünfeld getrieben. Die erschreckend hohe Zahl von mehr als 70 Toten bei etwa 350 Häftlingen die Bezeichnung Todesmarsch gerechtfertigt. Referent. Franz Coy, Historiker

Veranstalter:
DGB Region Südosthessen
FV für die Errichtung einer Gedenkstätte KZ-Katzbach in den Adlerwerken Frankfurt
VVN-BdA Main-Kinzig

11.05.2020, 19.00 Uhr, Kultur- und Jugendzentrum, Am Sandeldamm, Hanau

75. Jahrestag des Todesmarsches der Gefangenen des KZ-Katzbach/Adlerwerge durch den Main-Kinzig Kreis
Szenische Lesung zur NS-Geschichte des KL „Katzbach“ in den Adlerwerken
Während der Auschwitz-Prozess 20 Jahre nach der Befreiung des Lagers zum nicht mehr auslöschbaren Zeichen wurde, war das Vernichtungslager der vor allem polnischen Gefangenen aus dem Warschauer Aufstand noch Jahrzehnte in Deutschland und Polen „vergessen“.
„Adler.Werke.Katzbach“ nähert sich dem historischen Vorgang der Vernichtung durch Arbeit, Terror und Hunger in diesem Lager über eine Textpartitur aus dokumentierendem Bericht, der Selbstdarstellung der Unternehmer und der SS-Täter, dem Bericht über die Opfer und literarischen Fragmenten.
Ulrich Meckler – Regie, Text/Gerhard Müller-Hornbach – Komposition für Akkordeon Solo (Beate Jatzkowski) mit Edgar M. Böhlke, Iris Reinhardt Hassenzahl, Nicole Horny, Ilja Kamphues
„Meckler versucht in seinem Stück nicht, ein rein dokumentarisches Bild zu erzeugen. Er nutzt zwar Geschäfts- und SS-Berichte sowie Aussagen von KZ-Überlebenden, führt diese jedoch zu einem eigenen poetischen Gesamtwerk zusammen. In elf Sequenzen hat (er) darin Grundmuster des Terrors erkennbar gemacht. Hunger, kalkulierte Auszehrung und brutale Gewalt werden durch Worte und Klänge evoziert, indem die mitwirkenden Schauspieler Edgar M. Böhlke, Iris Reinhardt Hassenzahl, Nicole Horny, Ilja Kamphues von großen Blättern Textpassagen wie Partituren sprechen. Entspannung verschaffen Musikpassagen, die Gerhard Müller-Hornbach eigens für die Inszenierung komponiert hat. Diese von Beate Jatzkowski eingespielten „Variationen für Akkordeon“ zählen zu den Höhepunkten des Abends.“ (Frankfurter Rundschau vom 3.3.2018, Auszug)

Veranstalter:
DGB Region Südosthessen
VVN-BdA Main-Kinzig
Mach mit ! DEMOKRATIE (ER) LEBEN in Hanau
Demokratie Leben!

 

20.06.2020, 11.00 Uhr, VHS Hanau, Ulanenplatz

Stammtischkämpferausbildung

Wir alle kennen das: In Diskussionen mit Arbeitskolleg*innen oder beim Grillen mit dem Sportverein fallen Sprüche, die uns die Sprache verschlagen.
Später ärgern wir uns, denken, da hätten wir gerne den Mund aufgemacht. Aus diesem Grund wollen wir Menschen darin bestärken, die Schrecksekunde zu überwinden und deutlich zu machen: Das nehmen wir nicht länger hin!
Stammtisch ist überall: An der Kasse des Bio-Supermarktes, in der Bahn oder in der Uni-Lerngruppe. Aber: Wir sind auch überall und können durch Widerspruch ein Zeichen setzen, unser Umfeld beeinflussen und Unentschlossenen ein Beispiel geben. Wir, die „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschisten (VVN-BdA)“, wollen rassistischen und rechten Parolen etwas entgegensetzen.
In den Stammtischkämpfer*innen-Seminaren werden wir Strategien aufzeigen, die uns ermöglichen, den Parolen der AfD und ihrer Anhänger*innen entgegen zu halten. Wir werden gängige rechte Positionen untersuchen und üben, Hemmschwellen abzubauen, damit wir in Zukunft öfter und gezielter kontern können.

Veranstalter:
VHS Hanau
DGB Region Südosthessen
VVN-BdA Main-Kinzig

 

Gesamt-Programm der Internationalen Wochen Gegen Rassismus Hanau:

https://flipbook.upf.de/internationale-wochen-gegen-rassismus-hanau-2020/mobile/index.html#p=1

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